Advent in Niederösterreich

Besinnliche Vorweihnachtszeit in Niederösterreich genießen

Zauberhafte Orte, besinnliche Momente und Althergebrachtes: In Niederösterreich lässt sich der Advent noch bodenständig und vielfältig feiern. Regionstypisches Brauchtum trifft auf stimmungsvolle Kulissen.

Wenn das Christkind an die Tore klopft, öffnen Niederösterreichs Schlösser, Stifte und Schmieden zur Vorweihnachtszeit gerne ihre Pforten. Turmbläser und Handwerkskunst ziehen ein. Stimmungsvolle Feuerkörbe und dampfende Glühmosthäferl vertreiben die Kälte. „Das stimmungsvolle Ambiente alter Gemäuer und unverwechselbarer Naturschauplätze macht unser Angebot einzigartig. Alte Bräuche, die im Weihnachtstrubel in Vergessenheit geraten, werden in Niederösterreich noch ganz selbstverständlich gelebt. Das schätzen unsere Gäste“, ist Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt. Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung erklärt: „Dank der praktischen Lage rund um die Bundeshauptstadt Wien sind Niederösterreichs Adventmärkte bequem zu erreichen – sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto.“ 

Wo Brauchtum gelebt wird.

Rauhnächte, Barbarazweige, Weihnachtskrapferl. Ein vertrautes Gefühl von Weihnachten, so wie es früher einmal war. Der Weinviertler Advent in Kellergassen und auf historischen Schauplätzen macht ursprüngliches, verwurzeltes und authentisches Brauchtum wieder erlebbar. Statt Weihnachtskeksen werden hier Weihnachtskrapferl gebacken. Vorfreude kommt bei einem genussvollen Spaziergang durch die längste Kellergasse Europas in Hadres oder beim Flanieren durch die idyllische Loamgrui, dem einzigartigen Kellerdorf mit rund 60 Presshäusern, auf.

Wo Most und Eisen glühen.

Licht und Feuer, Most und Eisen. Die Taufpaten der Region werden bei der „Flammenden Weihnacht“ gekonnt in Szene gesetzt. Feuer und Kälte schaffen in Schlössern (Waidhofen a. d. Ybbs, Neubruck, St. Peter in der Au), in den Ybbsitzer Schmieden, in der Kartause Gaming und im Stift Seitenstetten behagliche, vorweihnachtliche Stimmung. Die kleinen, feinen Adventveranstaltungen in Lunz, Sonntagberg, Rosenau und Reinsberg bereichern erstmals das Angebot und laden zu weihnachtlicher Gemütlichkeit im Dorf.

Wo der Advent auf Traumkulissen trifft.

Auf das Wesentliche besinnen und die stillste Zeit des Jahres genießen. Dort, wo im Sommer Wein-, Obst- und Schaugärten in voller Pracht blühen, kehrt im Winter Ruhe ein. Die Schlösser (Rossatz, Spitz), Stifte (Melk, Göttweig) und Burgruinen (Dürnstein, Aggstein) inmitten der Weltkulturerbelandschaft werden im Wachauer Advent zur Bühne für stimmungsvolle Adventkonzerte und -märkte. Wenn die Turmbläser spielen und der Glühweinduft durch das Donautal zieht, wird es besinnlich. In weihnachtlichem Glanz erstrahlt am ersten Adventwochenende heuer erstmals auch die GARTEN TULLN.

Wo Kinderaugen leuchten.

So bunt wie der Adventkalender im Kinderzimmer sind die Adventmärkte im Wienerwald. Vor dem Schloss in Bad Vöslau tummeln sich lebende Christbäume und Märchenfiguren. Frau Holle schüttelt auf Burg Neuhaus ihr Federbett und erzählt eine Geschichte. Auf eine Reise in die Vergangenheit entführt auch ein Streifzug durch die historischen Räume des ehemaligen Jagdschlosses der Familie Habsburg-Lothringen, das Besuchern exklusiv für den Adventmarkt außerhalb des Hotel- und Seminarbetriebs zugänglich ist.

Wo eine Winterwanderung Tradition hat.

Gefrorene Bäche und verschneite Berge erweisen sich als einzigartige Naturschauplätze für regionstypische Adventmärkte. In den Wiener Alpen wird ein Besuch auf dem lauschigen Christkindlmarkt gerne mit einem Winterspaziergang kombiniert. Hoch über der Stadt genießt man auf der Ruine am Schlossberg in Kirchschlag bei einem Glas Punsch den fantastischen Ausblick auf die Hügel der Buckligen Welt. Im eleganten Schloss Reichenau wird zwischen den Christkindlmarkt-Ständen flaniert und beim Rohrer Bergadvent nach altem Rezept Wildschinken, Räucherforelle und Sterz verkostet.

Wo Handwerk zur Herzensangelegenheit wird.

Besonders und persönlich soll es sein, das perfekte Geschenk. Hand- und selbstgemacht ist sie, die vielfältige Pracht auf den Waldviertler Adventmärkten. So manches Werkstück findet den Weg vom Weihnachtsmarkt auf der Rosenburg, in Grafenegg oder Zwettl und Weitra unter den Christbaum. Bei den Waldviertler Handwerkswochen (buchbar 14. Februar bis 29. März 2020) wird selbst Hand angelegt und gedrechselt, getöpfert oder gewebt. Mit Unterstützung vom Profi gelingt beim Waldviertler Häferlgucker jede Waldviertler Spezialität aus Mohn, Erdäpfel, Bier, Kräutern oder zahlreichen weiteren regionalen Produkten.

Wo das Christkind öffentlich anreist.

Durch ihre optimale Lage im Süden von Wien sind die Christkindlmärkte im Wienerwald und in den Wiener Alpen mehrheitlich gemütlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und eignen sich daher als idealer Tagesausflug. Auch die Anreise zum Weinviertler Advent in die Kellergasse in Retz und Wolkersdorf klappt genauso problemlos wie ein Besuch der Adventmärkte in der Donauregion (u.a. Melk, Krems, Tulln, Schloss Hof). Öffentliche Anreise mit besonderem Service: Zum Christkindlmarkt auf der Schallaburg und zum Grafenegger Advent fährt ein Shuttlebus, Schnellzüge halten zur Adventmeile Seebenstein im Zweistundentakt. Zu den Weitraer Adventtagen startet von Gmünd ein Sonderzug der Waldviertelbahn und in die Johannesbachklamm fährt ab Bahnhof Neunkirchen ein kostenloser Bus. Ein besonderes Erlebnis ist die Anreise in die Johannesbachklamm mit dem Nostalgie-Sonderzug. Weitere Adventmärkte, die öffentlich gut erreichbar sind, sowie Empfehlungen und Rezepttipps finden sich im neuen Terminheft.

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Die schönsten Christkindlmärkte Niederösterreichs, regionale Advent-Rezepte und Urlaubsangebote finden Sie unter www.niederoesterreich.at/advent.