Darf ich mein Freibad, Naturbadeteich oder andere Bademöglichkeit für Gäste öffnen?

Stand: 31.03.2021

Betretungsverbot für Bäder in Niederösterreich bis 18.04.2021 („Freizeiteinrichtungen“)

Zu den vom Betretungsverbot betroffenen Bäderkategorien zählen:

  • Hallenbäder (Bad mit einem oder mehreren Becken in einem Gebäude),
  • künstliche Freibäder (Bad mit einem oder mehreren Becken im Freien),
  • Warmsprudelbäder (Whirl Pools) und Warmsprudelwannen (Whirlwannen),
  • Saunaanlagenn, Warmluft- und Dampfbäder,
  • Bäder an Oberflächengewässern,
  • Kleinbadeteiche (künstliche Oberflächengewässer).

Ausnahmen vom Betretungsverbot:

  • Badegewässer,
  • Bäder an Oberflächengewässern ohne Badebetrieb

Was gilt wofür?

  • Hallenbäder, künstliche Freibäder und Warmsprudelbäder, für welche jeweils eine Betriebsbewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde vorgeschrieben ist, umfassen sowohl die Becken einschließlich der Badewasseraufbereitungsanlagen als auch alle zum Badebetrieb gehörenden Nebeneinrichtungen wie Umkleidegelegenheiten, Duschanlagen, WC-Anlagen, Saunaanlagen, Warmluft- und Dampfbäder, Solarien, Liegeflächen und Erste-Hilfe-Einrichtungen. Betretungsverbot gilt für Hallenbäder, künstliche Freibäder und Warmsprudelbäder inklusive aller genannten Nebeneinrichtungen.
     
  • Bäder an Oberflächengewässern, für welche eine Betriebsbewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde vorgeschrieben ist, dürfen im Bereich Liegeflächen, Stege und Einstiegshilfen zwischen 06:00 und 20:00 alleine sowie mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder einzelnen Angehörigen oder engen Bezugspersonen zur physischen und psychischen Erholung betreten werden. Es darf kein Badebetrieb stattfinden. Für die zum Badebetrieb gehörenden Nebeneinrichtungen wie Umkleidegelegenheiten, Duschanlagen, WC-Anlagen, Saunaanlagen, Warmluft- und Dampfbäder, Solarien und Erste-Hilfe-Einrichtungen gilt das Betretungsverbot.
     
  • Kleinbadeteiche, für welche eine Betriebsbewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde vorgeschrieben ist, sind künstlich angelegte, gegenüber dem Grundwasser abgedichtete, mit oder ohne technische Einrichtungen versehene Teiche, deren Oberfläche kleiner als 1,5 ha ist und welche zum Baden bestimmt sind; Kleinbadeteiche umfassen sowohl den Kleinbadeteich einschließlich allfällige technische Einrichtungen als auch die zum Badebetrieb gehörenden Nebeneinrichtungen wie Umkleidegelegenheiten, Duschanlagen, WC-Anlagen, Saunaanlagen, Warmluft- und Dampfbäder, Solarien, Liegeflächen, Stege, Einstiegshilfen und Erste-Hilfe-Einrichtungen. Die Reinhaltung des Wassers erfolgt ausschließlich über ökosystemare Kreisläufe von Mikro- und Makroorganismen des Gewässers, die durch technische Maßnahmen unterstützt werden können. Betretungsverbot gilt für Kleinbadeteiche inklusive aller genannten Nebeneinrichtungen. Kleinbadeteiche sind keine Badegewässer im rechtlichen Sinn.
     
  • Saunaanlagen, für welche eine Betriebsbewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde vorgeschrieben ist, umfassen sowohl die Saunakabinen als auch die zum Saunabetrieb gehörenden Nebeneinrichtungen wie Umkleidegelegenheiten, Duschanlagen, WC-Anlagen, Solarien, Tauchbecken und sonstige wassergefüllte Becken, Frischluft-, Ruhe- und Massageräume. Betretungsverbot gilt für Saunaanlagen, Warmluft- und Dampfbäder inklusive aller genannten Nebeneinrichtungen.
     
  • Badegewässer sind stehende und fließende Gewässer, bei welchen mit einer großen Zahl von Badenden zu rechnen ist und für welche kein dauerhaftes (behördliches) Badeverbot erlassen ist und auch nicht auf Dauer vom Baden abgeraten wird. Badegewässer dürfen zwischen 06:00 und 20:00 zur physischen und psychischen Erholung betreten werden. Zulässig ist der Aufenthalt im Freien alleine sowie mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder einzelnen Angehörigen oder engen Bezugspersonen. Kleinbadeteiche sind keine Badegewässer im rechtlichen Sinn.

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