Sanfte Tourismus-Mobilität in Niederösterreich

Impulsworkshop

Am 8. Oktober lud die Niederösterreich-Werbung gemeinsam mit ecoplus im Rahmen des Projektes „Tourismus-Mobilität in Niederösterreich“ zum Impulsworkshop mit rund 35 Teilnehmern ein.

Neben Vorträgen von Experten standen vor allem der gemeinsame Austausch und die Ideengenerierung im Mittelpunkt. Ziel war es, die Erkenntnisse in die Arbeitsgruppe „Touristische Mobilität in Niederösterreich“ aufzunehmen und in weiterer Folge zu vertiefen.

Vortragender Stefan Mayr, GF der Verkehrsauskunft Österreich, sprach über Digitalisierung der Mobilität und deren Auswirkung auf die Tourismusbranche.

Durch stetig zunehmende, digitale Vernetzung der öffentlichen Verkehrsmittel wird der Zugang zur sanften Mobilität ohne eigenem Auto erleichtert. Daraus ergeben sich Chancen und Herausforderungen. Wichtig für eine sanfte Tourismus-Mobilität sei die Multimodalität, eine einfache Buchbarkeit und verständliche Kommunikation.

Stephan Maurer, GF der Mobilitätszentrale Pongau, zeigte anhand der Mobilitätszentrale Mobilito wie essenziell es ist, dass sich Tourismus-Destinationen mit dem Thema der sanften Mobilität beschäftigen.

Tourismusberaterin Brigitte Hainzer zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das „A, B, C der Tourismus Mobilität“ und betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit von Destinationen, Tourismusverbänden und Betrieben ist. Die Grundlagen zu tollen, sanft-mobilen touristischen Angeboten in Niederösterreich sind gegeben. Nun heißt es, das bestehende Angebot aktiv zu kommunizieren, Schwachstellen aufzudecken und zu verbessern.

Katharina Mayer-Ertl, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, berichtete von der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Nachhaltige Mobilität im Tourismus“ und betonte die Brisanz des Themas.

Im Anschluss an die Vorträge fanden vertiefende Workshops gemeinsam mit den Vortragenden statt.

„Unser erster Impulsworkshop zum Thema sanfte Tourismus-Mobilität in Niederösterreich lieferte uns wichtige Inputs und Inspiration für neue Ideen und schon bestehende Projekte“, so Stefan Bauer, Prokurist der Niederösterreich-Werbung.