NÖ Touristiker wollen 2023 Vorkrisenniveau erreichen

Gastgeber-Förderung „Gestalten und Verbessern 2023“

Am 26. Jänner startet die Gastgeber-Förderung für Tourismusbetriebe –Land NÖ und WKNÖ stellen 1 Mio. Euro zur Verfügung – Semesterferien sind gut gebucht

„Heuer werden wir bei den Nächtigungszahlen im Tourismus in Niederösterreich das Vorkrisenniveau wieder erreichen“, davon sind Tourismuslandesrat Jochen Danninger und Karin Rosenberger, Fachgruppenobfrau Hotellerie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, überzeugt. 2019 konnte das Bundesland mit 7,78 Mio. Nächtigungen ein „Allzeit-Rekordhoch“ verzeichnen. Rund zehn Prozent fehlen noch um dieses Vorkrisenniveau zu erreichen. 

„Für qualitätsvolle Produkte aus den Regionen sind Gäste auch in Zeiten der Teuerung bereit, mehr zu zahlen und länger zu bleiben. Hierbei wollen wir unsere Gastgeber bestmöglich unterstützen. Daher starten wir eine neue Förderung und unterstützen die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe bei Investitionen in die Qualität ihres Angebotes, wie beispielsweise beim Erscheinungsbild der Gaststätten. Dafür stellen das Land sowie die beiden Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich eine Mio. Euro Fördermittel bereit. Die Investitionen, zu denen wir mit dieser Förderschiene motivieren möchten, sind aber nicht nur für die Gastgeber wichtig, sondern auch für die regionale Wirtschaft. Sie beleben die Auftragslage der kleinen und mittleren Betriebe im Land“, unterstreicht Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Der Fördercall startet am 26. Jänner um 9:00 Uhr. Bereits im Vorjahr wurden die Förder-Instrumente des Landes gut von den Tourismusbetrieben angenommen: 2022 wurden über 140 Projekte mit Förderungen unterstützt, was ein Investitionsvolumen von über 15 Mio. Euro ausgelöst hat, das fast ausschließlich von Klein- und Kleinstbetrieben umgesetzt wurde.

Karin Rosenberger, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, zur Förderung: „Für die Branche ist die Förderung ein wichtiger Impuls zur Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung der Betriebe. Unsere Gäste werden anspruchsvoller, daher ist es insbesondere auch im Beherbergungsbereich so wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und ein ansprechendes Ambiente zu bieten. Nur so können wir auch die Aufenthaltsdauer und somit die Wertschöpfung erhöhen. Die Betriebe kämpften derzeit mit Kostensteigerungen in fast allen Bereichen, auch daher ist die Unterstützung durch das Land so wichtig. Es zeugt zudem von Vertrauen in den Tourismus und positiven Erwartungen für die kommenden Jahre.“

„Jetzt liegt der Fokus auf den Semesterferien“, unterstreicht Landesrat Danninger: „Während uns Frau Holle in den Weihnachtsferien etwas im Stich gelassen hat, blicken unsere Skigebiete den Semesterferien sehr optimistisch entgegen. Die Rahmenbedingungen sind wieder durchwegs winterlich. Die Betriebe in Pistennähe sind für die Semesterferien grundsätzlich schon sehr gut gebucht. In den umliegenden Orten gibt es zum Teil noch freie Verfügbarkeiten.“

Mit heutigem Stand werden ab 28. Jänner in Niederösterreichs Skigebieten voraussichtlich insgesamt 120 Pistenkilometer und 55 Lifte zur Verfügung stehen. Das sind in etwa 70 Prozent aller verfügbaren Kapazitäten im Bundesland. Insgesamt sind in Niederösterreich bis zum heutigen Tag rund 160.000 Besuche zu verzeichnen.

Obfrau Karin Rosenberger: „Insgesamt ist die Stimmung gut. Daher rechnen wir mit einer guten Buchungslage. Niederösterreich bietet auch abseits der Skipisten attraktive Angebote, sei es bei einem Wellness- oder Thermen-Aufenthalt, bei den vielen Ausflugszielen, Kultur-Angeboten, oder einfach beim Spazieren gehen und Winterwandern in unberührter Natur.“

Ab 26.01.2022, 9 Uhr können Sie hier Ihren Förderantrag stellen.

Rückfragen zur Förderung:

  • Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie (WST3)
    Patric Pipp, 02742/9005 16158, patric.pipp@noel.gv.at